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Gefahrenstoff-Unfall auf der A6

Datum: 24. März 2026 um 12:42 Uhr
Alarmierungsart: Dekon, Gefahrstoffe
Dauer: 3 Stunden 3 Minuten
Einsatzort: Autobahnraststätte A6
Einsatzleiter: Benjamin Fuchs
Mannschaftsstärke: 8
Einheiten und Fahrzeuge:

  • Dekontamination
  • FFW Kammerstein
  • FFW Regelsbach: Löschgruppenfahrzeug (LF), Mehrzweckfahrzeug (MTW)
  • FW Schwabach
  • Johanniter Schwabach: Rettungstransportwagen (RTW)
  • Kreisbrandinspektor (KBI)
  • Kreisbrandmeister (KBM)


Einsatzbericht:

Bei einer Routinekontrolle der Polizei auf der A6 fiel am Dienstag, den 24. März ein LKW auf, dem Flüssigkeit aus der Ladefläche tropfte. Bei näherer Prüfung stellte die Polizei fest, dass es sich um ein Leck an einem Gefahrstofftank handelte. Der Inhalt war ein hochentzündliches Gemisch, das sich bereits bei gemäßigten Temperaturen in Verbindung mit Sauerstoff selbst entzündet. Die Polizei löste darauf hin einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus.

Da die Freiwillige Feuerwehr Regelsbach zur landesweiten Dekoneinheit (Dekontamination) gehört, wurde auch diese alarmiert und traf neben vielen anderen Wehren aus der Umgebung gegen 13:10 Uhr am Unfallort ein und begann sofort mit der Verlegung einer Wasserversorgung. Eine solche ist Grundvoraussetzung für eine eventuelle Dekontamination. Zudem musste der Raststättenverkehr geregelt und die Gefahrenstelle abgesichert werden. Im Zuge des Einsatzes wurde ein Ex-Geschützter Gabelstapler (=Explosionsgeschützt) angefordert, der den defekten Tank vom LKW barg. Nach der Abdichtung und der Beseitigung der ausgelaufenen Flüssigkeit konnte der Einsatz – ohne Aufbau und Anwendung einer Dekontamination – gegen 15:45 Uhr beendet werden.